Marc Baumann ist jetzt dreifacher badischer Herren-50-Meister.

Jedes Jahr werden im Landesleistungszentrum von Leimen und der benachbarten Halle von St. Ilgen die badischen Tennis-Meister in den Altersklassen 30 bis 75 ermittelt. So auch am vergangenen Wochenende. Dabei holte Marc Baumann vom TC BW Bohlsbach bereits zum dritten Mai nach 2022 und 2023 den Titel in der Konkurrenz Herren 50.
„Für uns ist das immer eine nette Veranstaltung, die wir für einen kleinen Ausflug unter Teamkollegen nutzen", erzählt der 53-Jahrige, der gemeinsam mit Jens Stüdemann (Herren 55) und Bertram Jörger (Herren 60) die Fahrt in die Heimatstadt von Boris Becker antrat. Während seine beiden Kumpels bereits in der ersten Runde die Segel streichen mussten, lief es für Baumann deutlich besser. Am Freitagabend startete er mit einem deutlichen 6:2, 6:0 über Christopher Ziem vom TC Mengen ins Turnier, der als Nummer 265 der deutschen Seniorenrangliste nur knapp hinter dem Ortenauer gelistet wird, der Platz 239 belegt. Weiter ging's am Samstag gegen den nicht im Ranking geführten Marc Lempart vom TC Durlach, der sich als harter Brocken erwies und dem Bohlsbacher zumindest im ersten Satz alles abverlangte. „Ich habe schon mit 5:1 geführt, dann kam er auf 5:4 heran und hatte Spielball zum 5:5", berichtet Baumann von einem engen Verlauf.
Deutlicher wurde es im zweiten Durchgang, am Ende stand ein 6:4, 6:1 zu Buche. So kam es zum Endspiel gegen Christian Kasner vom TC RW Hochstetten, der als Nummer 129 in Deutschland top gesetzt war. „Ich habe ihn schon vor drei Jahren im Endspiel geschlagen", ging der Herren-40-Oberligaspieler des TC BW Bohlsbach, der im Team mit früheren Weltstars wie Jiri Novak, Bohdan Ulihrach oder David Pronosil mehrfach deutscher Mannschaftsmeister der Herren 40 geworden war, mit guten Erinnerungen ins Match.
Und tatsachlich ließ er sich erneut die Butter nicht vom Brot nehmen und krönte sich auf dem schnellen Teppich von St. Ilgen mit 6:1, 6:3 zum badischen Meister. „Das Ergebnis sieht deutlicher aus, als das Match verlaufen ist. Da waren viele enge Aufschlagspiele dabei", erklärt Baumann, der mit den Strapazen der drei Matches noch am Montag zu kämpfen hatte: „In meinem Alter spürt man danach tagelang jeden Knochen." Deshalb blickt er mit Vorfreude aufs nächste Jahr, denn: „Da kann ich Herren 55 spielen und zähle dann wieder zu den Jüngsten.

Bericht vom 27.01.2026 hier.

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